Businessprozessanalyse:
Warum sie wichtig ist.

Osnabrück, 15.  November 2012


Laut einer Studie der Beratungsfirma IAG Consulting scheitern 68 % aller IT-Projekte. Da es verschiedenste Ursachen gibt, ist die Lösung so diffizil wie das Problem selbst. 


Auch die aktuelle Studie von PM Solutions, einem amerikanischen Beratungsunternehmen für Projektmanagement, beschäftigt sich mit diesem Thema. Sie definiert die unzureichend ausgeführte Anforderungserhebung (Requirements Engineering) als erste Ursache für das Scheitern von Projekten.

Unklare Anforderungen, fehlende Vereinbarungen zwischen Nutzer und Entwickler, Widersprüche, Mehrdeutigkeiten und vieles mehr sorgen für überrissene Projektbudgets. Denn es sind häufige Abstimmungen zwischen dem Kunden und dem Lieferanten über Anforderungen und Korrekturen der Missverständnisse notwendig, die zu ungeplantem Mehraufwand und verpassten Einführungsterminen führen. Oftmals entspricht das finale System trotz erhöhtem Zeitaufwand und mehr Kosten auch nicht den Vorstellungen des Kunden.

In den meisten Fällen wird gleich zu Beginn ein großer Fehler gemacht: Das Projektteam untersucht die konkreten Bedürfnisse und Anforderungen zu oberflächlich. So lässt fehlendes Requirements Engineering Zieltermine platzen, erhöht die Kosten und sorgt für unzufriedene Kunden. Außerdem verursachen Änderungen, die an der fertigen Lösung durchgeführt werden, wesentlich höhere Aufwendungen als anfängliche Planungstätigkeiten. 

Die Lösung für erfolgreiche IT-Projekte

ServiceProzesslandkarte

Um diese hohen Aufwendungen an der fertigen Lösung zu umgehen, setzt die es2000 Errichter Software GmbH auf die Businessprozessanalyse. Warum erklärt Martin Kuppelmayr, Leiter des Produktmanagements bei es2000, anhand eines Fallbeispiels:

„Einer unserer Kunden hatte den Wunsch, den hohen monatlichen Aufwand bei der Wartungsrechnungslegung zu minimieren bzw. zu automatisieren. Die zuständige Fachkraft sollte durch eine Softwareerweiterung entlastet werden. Nachdem einer unserer Consultants die gesamte Prozesskette geprüft hatte, stellte er fest, dass die Aufgabe an anderer Stelle gelöst werden kann. 

Denn der Prozess beginnt bereits bei dem Vertriebsmitarbeiter, der die Wartungsgebühren verhandelt und festlegt. esoffice bietet schon bei der Angebots- und Auftragskalkulation die Möglichkeit, die Wartungsgebühren zu hinterlegen. Nach Auftragsabschluss werden diese Gebühren automatisch in das Vertragsmanagement übernommen und der bisherige monatliche manuelle Aufwand entfällt. Dieses Beispiel zeigt, dass in vielen Fällen kostenintensive Programmerweiterungen unnötig sind, wenn der gesamte Prozess abteilungsübergreifend betrachtet wird.“
 


Die es2000 Errichter Software GmbH nutzt die Businessprozessanalyse nicht nur, um kostspielige Quellcodeergänzungen an der fertigen Lösung zu vermeiden. Für die Osnabrücker Software-Spezialisten sind interaktive Prozesslandkarten der Anfang einer optimalen Branchenlösung. Deshalb erarbeitet das es2000-Produktmanagement in enger Zusammenarbeit mit den eigenen Kunden und den Branchenverbänden für branchentypische Arbeitsabläufe interaktive Prozesslandkarten, die dann als Basis für die Entwicklung von passgenauen Lösungen dienen. 

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